Wo waren wir...


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Samstag, 10. August 2013

Offroad durchs Kaokoveld

In  Opuwo bereiteten wir uns auf die Tour durch das Kaokoveld vor. Als Basis diente uns die Opuwo-Country-Lodge. Aufgrund der Tatsache, dass wir in den folgenden Tagen, weder Gelegenheit zum Tanken, noch zum Einkaufen hatten, mussten wir in Opuwo unsere Vorräte aufstocken und die Zusatztanks mit Diesel auffüllen. In vier Tagen durchquerten wir eine der einsamsten Regionen Namibias. Die Tour war, was die Landschaft betraf, sehr Abwechslungsreich. Von Savanne, Sandwüste, Steinwüste, bis zu Kieselebenen war alles vorhanden. Nur ab und zu trafen wir auf kleine Himba Siedlungen, die man hier Kraal nennt. Auch Viehherden mit Rindern und Ziegen kreuzten unseren Weg. Eine Nacht verbrachten wir mitten im Nirgendwo. Nur die Tiere konnten unser Schnarchen hören. Auf dem Camping in Palmwag, auf dem wir uns im Moment befinden, hatten wir gestern Abend Besuch von einem Wüstenelefanten, der durch seine Anwesenheit, für Aufruhr sorgte. Heute werden wir uns den Staub von den Lungen und der Haut spülen. Fotos folgen wenn das Internet einen Zahn zulegt.

Zebrassif mit Affenbrotbaum
 
Wildcampen im Flussbett
 
 

 
 

 

Samstag, 3. August 2013

Am Kunene, an der Grenze zu Angola

In der Lodge Etotongwe kamen wir in der Nacht Besuch von einem jungen Kudu, der sich in der Dunkelheit lautlos näherte. Auf dem Weg nach Norden lag die Gepardenfarm Otjitongwe die uns
einen Abstecher wert war. Auf der Farm leben, neben vielen anderen Tieren, auch 4 zahme Geparde.
Wir konnten sie streicheln und sie leckten als Dank an unseren Armen und Beinen. Da sie bekannterweise auch Zähne haben, fühlte es sich an, als würde eine Drahtbürste über die Haut streichen. Gegen Abend fuhren wir mit dem Farmersohn raus in die Wildnis, wo wir miterleben
durften, wie die 17 wilden Geparde gefüttert wurden. Am darauffolgenden Tag machten wir uns auf nach Ruacana. Dort angekommen, konnten wir es kaum erwarten, die berühmten Wasserfälle zu sehen. Beim Aussichtspunkt angekommen, mussten wir mit Schrecken feststellen, dass nur ein Rinnsal die Felsen herunterstürzte. Unsere Enttäuschung war gross. Nachträglich hatten wir in unseren Reiseunterlagen lesen müssen, dass in der Winterzeit kaum Wasser zu sehen ist, da das
wenige umgeleitet und zur Stromgewinnung genutzt wird. Wir haben daraus gelernt, dass wir immer zuerst den Reiseführer studieren müssen, bevor wir ein Ziel anfahren. von Ruacana sind wir dem Kunene entlang gefahren bis zur Kunene River Lodge. In den 2 Tagen die wir direkt am  Fluss verbrachten, besuchten wir u.a. eine Himbafamilie, die uns zeigte wie sie leben. Morgen geht's in westlicher Richtung weiter. Die Temperaturen betragen tagsüber ca.32 grad und nachts 15 grad.

Unser nächtlicher Besuch

Rotschnabel-Toko

Otjitongwe
 
Hier darf geleckt werden

Zahme Raubtiere mögen zahme Frauen



Lagerfeuerromantik

Im Internet bei Sonnenschein

Freiluftküche

Himba-Familie

Es wird Abend am Kunene

Himbas mit Gästen
 
 

Montag, 29. Juli 2013

Lake Otjikoto, Cultural-Village in Tsumeb, Hoba-Meteorit bei Grootfontein

In den letzten Tagen hatten wir mehrere Schweizer Familien getroffen, aus Bern, Winterthur und Stettfurt. Sie alle waren mit einem Miet-4x4 und Dachzelt unterwegs. Wir nutzten die Gelegenheit wieder einmal so zu sprechen, wie wir es wirklich können. Auf der Fahrt nach Tsumeb im Osten Namibias, machten wir einen Zwischenstopp beim Lake Otjikoto. Ein flächenmässig nicht unbedingt grosser , aber dafür sehr tiefer See (55m). In diesem See hatten die Deutschen ihre Geschütze und Kanonen versenkt, damit sie nicht den Angreifern in die Hände fielen. In Tsumeb befindet sich die „Cultural-Village“,(das afrikanische Ballenberg) wo wir die Behausungen der verschiedenen Völkergruppen (San, Herero, Himba, Ovambo usw.), besichtigen konnten. In der Nähe von Grootfontein, ist der Hoba-Meteorit zu finden. Ein 50t schwerer Meteorit, der die Touristen magisch anzieht.Auch wir konnte nicht wiederstehen und mussten ihn betatschen. Momentan befinden wir uns in Outjo, bei einer schönen Lodge namens „Etotongwe“ auf dem gleichnamigen Campingplatz. Unsere nächsten Ziele werden die Ruacana- und Epupa-Wasserfälle sein, die sich ganz im Norden, an der angolanischen Grenze befinden. Ob wir dort eine Internetverbindung haben werden, wissen im Moment nur die Götter.
Lake Otjikoto


Wir waren auf der Suche nach einem Brotaufstrich. Hmm...

Pizza spachteln

Namibische Küche a la Sonja

Ortseingang von Tsumeb

Ballenberg auf afrikanisch

Da braucht man kein Fensterputzmittel

Wie lange wäre wohl das Wort "Küchengehilfe"?


Ausserirdischer mit Hoba-Meteoriten


Vorgezogener 1.August





Freitag, 26. Juli 2013

Etosha-Nationalpark

In den 4 Tagen die wir im Park herumgekurvt sind, hatten wir viele Tiere gesucht und die meisten auch gefunden. Nur die Raubkatzen liessen sich nicht blicken. Drei männliche Löwen auf einer nicht ganz fotogenen Distanz, waren unsere ganze Ausbeute. Es kam uns so vor, als wären die Raubkatzen in einem anderen Park in den Ferien. Zwei Nächte verbrachten wir im Park. Je eine Nacht im Okaukuejo und Halai, die für ihre beleuchteten Wasserlöcher bekannt sind.  Als wir den Park verliessen, war es für uns ungewohnt, nicht immer nach Tieren Ausschau  halten zu müssen.  Da bemerkten wir erst, dass es auch noch Menschen gab neben der Strasse. Die Namen der Unterkünfte (Sachsenheim, Kupferquelle), liessen uns erahnen, dass wir uns in einem Gebiet befanden, wo  viele Nachkommen, ehemaliger deutscher Siedler lebten. Obwohl wir uns eigentlich nach Norden orientierten, machten wir einen Abstecher nach Tsumeb, weil es dort den Camping Kupferquelle gab. Das spezielle am Camping war, dass es Waschmaschinen hatte, die sogar funktionierten. Den Tip bekamen von einer Schweizer Familie, die mit einem Mietwagen unterwegs waren. In Tsumeb wurde also geruht und gewaschen.


Springender Kudu


Oryx und Springbock


Gnu

Impalas

Vogel-Strauss

Schakal

Nachts am Wasserloch


Kudus




 

Freitag, 19. Juli 2013

Waterberg und Gepardenfarm

Bevor wir am Montag Windhoek verliessen, mussten wir zuerst ein Pneuhaus aufsuchen, weil in einem Pneu ein Dorn steckte. Nach dem entfernen des Dornes, wir ahnten es vorher schon, entwich die Luft und der Pneu musste repariert werden. Auf der weiteren Reise nach Norden, begann der Zebrassif zu bocken. Jedes mal, beim plötzlichen beschleunigen starb der Motor ab. Nach dem ersetzen des Dieselvorfilters, in einem Buschcamp, in dem wie übernachteten, war der Spuk auch schon wieder vorbei. Wahrscheinlich hatte es mit der Tankreparatur zu tun. Im Waterberg-Nationalpark unternahmen wir eine Wanderung hoch zum Plateau, wo wir eine grandiose Aussicht auf die weiten Ebenen der Savanne hatten. Das Plateau ist eine  Hochebene, die rund 200m höher liegt, als das darunter liegende Buschland. Die Nächte verbrachten wir in einem sogenannten Wilderness-Camp am Fusse des Plateaus. Damit wir endlich Raubkatzen fotografieren konnten, machten wir einen Ausflug zu einer Geparden-Farm, in der Nähe von Otjiwarongo. Die meisten Tiere dort kamen als Waisen in die Auffangstation und bleiben auch dort. Unser nächstes Ziel ist der Etosha-Nationalpark.



Unser Saubermacher-Vogel



Waterberg-Plateau
 



Dik-Dik
 
Termiten-Hochhaus

Wilderness-Camp