Wo waren wir...


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Sonntag, 19. April 2020

Tagesausflug an den Rio de la Plata


Nach fast zwei Wochen chillen auf dem Campingplatz, wagten wir mit unseren Reisefahrzeugen, einen Kurztrip, zum Rio de la Plata. Wir hatten uns aber vorher bei Rolf, dem Campingplatz-Besitzer erkundigt, ob wir es wirklich wagen konnten. Er gab uns Grünes Licht und somit starteten wir die Motoren. Das Geräusch, war wie Musik für unsere Ohren.

 Auf der Strecke nach Colonia del Sacramento und auch wieder zurück, wurden wir nie angehalten. Bei einem Bauernhofladen namens «Edelweiss», konnten wir die verschiedenen Käse- und Wurstsorten probieren. Mit einem Körbchen voller leckeren Sachen, verliessen wir den Bauern.

In der Altstadt von Colonia del Sacramento, wäre ich gewillt gewesen, mich auf Spanisch, mit den Einwohnern zu unterhalten, aber leider waren die Strassen und Gassen menschenleer. So musste ich leider meine erste Spanisch Lektion vertagen. Alle Restaurants waren geschlossen. Da waren wir froh, dass wir unsere fahrenden Küchen dabei hatten.

Hier in Nueva-Helvecia sind die Restaurants zwar auch geschlossen, aber die meisten Läden und Geschäfte sind bis jetzt immer noch offen. Ob die Coiffeure hier noch arbeiten, kann ich nicht sagen, da ich ihre Dienste, aufgrund nicht vorhandener Haarpracht, praktisch nie in Anspruch nehme.

Wir wissen es zu schätzen, dass wir uns immer noch frei bewegen können und dass es uns, an nichts fehlt.

Wieder Unterwegs


Abstecher zu einem Hofladen




Am Ufer des Rio de la Plata

Altstadt in Colonia del Sacramento



Folgen der Restaurantschliessungen

Blütenpracht im Herbst



Konkurrenz der Olma-Bratwürste

Warten auf etwas Essbares

Wächter am Boden....

…....und in der Luft



Sonntag, 12. April 2020

Ostergrüsse aus Uruguay


Ohne Euch zu nahe zu treten oder gar noch zu küssen,
möchten wir Euch zum Osterfest recht herzlich grüssen.
Hier gibt es exotische Blumen und seltene Pflanzen, auf dem Rasen,
aber leider keine farbige Eier und auch keine  österliche Hasen.

Donnerstag, 9. April 2020

Fazit nach einer Woche auf dem Campingplatz

Wir sind jetzt schon wieder eine Woche, auf dem Campingplatz in Nueva Helvecia. Auch ohne herumzureisen, verstreicht die Zeit. Wir haben hier alles was wir brauchen und werden vom Besitzer,  bestens umsorgt. Zum Einkaufen müssen wir, bis zu 3 km auf Schusters Rappen zurücklegen. Es gibt eine Bäckerei, einige Supermärkte und einen Käseladen. Bis jetzt können wir uns noch frei bewegen und werden als Ausländer nicht schräg angeschaut. Im Gegenteil, die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit. Wettermässig können wir auch nicht klagen. Die Sonne ist immer noch der Chef und sie setzt sich hartnäckig gegen die Wolken durch. Tagestemperaturen von 22 Grad sind nicht selten, aber nachts kühlt es mit 13 Grad merklich ab. Trotzdem musste die Heizung bis jetzt, noch keine Nachtschicht einlegen. Wir hoffen, dass wir nach Ostern, neue infos bekommen, was das Reisen in Uruguay betrifft.

Stadttor in Nueva Helvecia

Tell kennt man hier auch

Ruta Suiza

Social distance


Nahe der Heimat


Berner Sreichkäse

Dschungel









Sonntag, 5. April 2020

Von der Quarantäne in das Paradies


Wir haben es geschafft. Die Quarantäne ist hinter uns und wir konnten Montevideo mit Gottlieb verlassen. Aber bis es soweit war, brauchten wir Nerven und die Mithilfe vom Agenten und dem Besitzer des Hotels Suizo in Nueva Helvecia. Ohne die zwei, hätten wir es nie geschafft, Gottlieb aus dem Hafen zu holen und Montevideo zu verlassen. Nur mit einer Sonderbewilligung konnten wir vom Hafen, bis nach Nueva Helvecia fahren. Wir mussten den direkten Weg nehmen und durften weder anhalten noch von der Route abweichen. Auf der 120 km langen Strecke, begegneten uns kaum Fahrzeuge und zu unserer Verwunderung wurden wir nie angehalten. Unserer Freunde Josy und Sepp, empfingen uns, mit einem erleichterten Grinsen und einer Portion Spaghetti-Bolognese, die wir mit Heisshunger verschlangen.

 Auf dem Platz befanden sich noch weitere gestrandete Reisende mit ihren Fahrzeugen.

Wir fühlten uns wirklich wie im Paradies. Die ländliche Landschaft, die Kühe auf den saftigen Weiden und die vielen Schweizer Kantonswappen, an den Häuserfassaden, weckten in uns Heimatgefühle.

Nueva Helvecia wurde am 25. April 1862, von Europäischen Auswanderern, grösstenteils Schweizern, gegründet. Bei einem Rundgang durch den Ort, stösst man immer wieder, auf Namen, wie Huber, Vogel und Fischer. Der Käse den sie hier Herstellen, soll der Beste, von ganz Südamerika sein. Sagt man. Wir werden uns erst dazu äussern, wenn wir ihn probiert haben.

Auch wenn wir die Quarantäne endlich hinter uns haben, können wir das Reisen, bis sicher nach Ostern, oder länger vergessen. In der Freiheit gefangen zu sein, ist aber einiges angenehmer, als in einem düsteren Hotelzimmer, einer Grossstadt, die Tage zu zählen.

Standort: Nueva Helvecia Uruguay